Johanna Kolbeck, Bayrische Meisterin im Inline-Slalom in der Kinderklasse

19. Arracher Glasstrassenpokalrennen

ASV Arrach war ein guter Gastgeber

Glasstraßenpokal an Marina Seitz und Jörg Bertsch

 

Spitzenläufer aus Baden-Württemberg und Bayern, sowie aus Polen, Tschechien und Lettland gingen am vergangenen Sonntag beim Max-Schierer-Bayerwald-Inline-Cup an den Start. Dieses Rennen war zugleich der letzte Wertungslauf der Rennserie des Deutschen -Inline Alpin -Cups (DIAC) mit insgesamt vier  Wettkämpfen , ausgetragen in Winnenden, Gerzen, Unterlenningen und das Finale in Arrach.

Die äußeren Bedingungen hätten für diese Rennveranstaltung nicht besser sein können. Trockenes und konstantes Wetter und eine von allen Seiten gelobte Organisation durch den Ausrichter ASV Arrach ließen das Rennen zu einem schönen Wettkampf werden. Die Stimmung unter den Sportlern war hervorragend. Unter die Zuschauer mischten sich neben Birgid Bär, der Stellvertreterin des Vorsitzenden der Sportkommission IAD im Deutschen Rollsport- und Inlineverbandes, auch Peter Schödlbauer der Trainer der Deutschen Inline-Alpin Nationalmannschaft.

Das Rennen wurde in zwei Durchgängen ausgetragen, wobei der erste Durchgang von Rudi Pritzl sehr flüssig zu fahren war und der zweite Durchgang vom Nationaltrainer auffällig technisch und somit etwas schwieriger aber dennoch gut zu meistern war. Als kompetente Sprecherin fungierte wie bereits in den vergangenen Jahren Ria Heinrich.

Dass beim ASV Arrach gute Nachwuchsarbeit geleistet wird zeigte sich an der Tatsache, dass bei diesem Heimrennen allein 17 Teilnehmer bis zur Altersklasse U12 aus den Reihen der Arracher kamen. Bereits die Jüngsten der Sparte Inline Max Vogl Jahrgang 2013 und Stefan Aschenbrenner Jahrgang 2012 trauten sich  auf die Strecke. Aber auch alle anderen Teilnehmer der Arracher zeigten bei ihrem Heimrennen was in ihnen steckt. Stolz konnten die Trainer Birgit Vogl und Nina Heinrich  auf die insgesamt zwölf  Podestplätze, davon sieben Klassensiege, ihrer Schützlinge sein. Den jeweils ersten Platz erreichten Stefan Aschenbrenner, Lena Koller, Leni Aschenbrenner, Felix  Schelz, Melanie Lohberger, Tobias Koller und Florian Rabenbauer. Einen Pokal für den zweiten Platz erhielten Andreas Vogl und Johanna Kolbeck, Drittplatzierte wurden Max Vogl, Alexandra Meindl und Markus Koller.

Zum Abschluss wurde noch der Finallauf gestartet, für den sich die zehn besten Damen und Herren aus dem vorausgegangenen Rennen qualifiziert hatten. Hier wurde noch einmal um entscheidende Hundertstel Sekunden gekämpft. Schließlich standen die Sieger des 19. Arracher Glasstraßenpokals mit Marina Seitz vom DAV Neu-Ulm und Jörg Bertsch ,TSV Degmarn fest

 

 

 

 

Minimeisterschaft

Schnupperkurs und Minimeisterschaft

 

Mit viel Eifer und Elan, aber auch mit einigen Stürzen und Tränen übten in der vergangenen Woche 15 Jungen und Mädchen zwischen 4 und 8 Jahren beim Inline Schnupperkurs des ASV Arrach.

 Da auch die Kinder der aktuellen Kindertrainingsgruppe an diesen Tagen in das Training mit einbezogen wurden waren teilweise bis zu 25 junge Sportler auf dem Übungsgelände in der Vogelwiese anzutreffen. Nur mit Hilfe von weiteren Trainern aus den Reihen der Mütter bzw der aktiven Inlineskater konnte so effektiv und gut geübt werden, dass bereits am dritten Tag bei der Minimeisterschaft alle „Neulinge“ den Parcours durchfahren konnten. Hier durften die Kinder zeigen, dass sie in der kurzen Zeit alle notwendigen Übungsabläufe, die einen guten Inlineskater ausmachen, gelernt haben. Kurven fahren, unter einem Tor durchfahren, einen Kreis fahren und natürlich das Wichtigste: Bremsen. Alle Teilnehmer des Schnupperkurses haben diesen Wettbewerb mit Bravour bestanden.

Die Zeitschnellsten dieser Meisterschaft waren Hanna Schmid und Stefan Aschenbrenner. Sie erhielten aus der Hand von Spartenleiterin Birgit Vogl je einen Pokal. Alle anderen Kinder sowie die Sportler der Kindergruppe erhielten Urkunden und Gummibärchen. Anschließend feierten Sportler und anwesende Eltern den Abschluss des Kurses noch bei Kaffee und Kuchen.

Für alle Bambinis die den Schnupperkurs absolviert haben und die gerne noch weiter in der Gruppe Inlineskaten möchten, bietet der ASV Arrach jeden Dienstag von 16:30 bis 17:30 Uhr ein Training in der Vogelwiese an.

Tolles Ergebnis für Florian Rabenbauer beim Weltcup

ASV-Inliner beim ersten Saison-Weltcup in Lenningen am Start 

Nachdem vor einer Woche die Saison für die Inliner mit dem ersten Rennen des Max-Schierer-Bayerwald-Inlinecups in Gerzen gestartet war, fand am vergangenen Wochenende bereits das erste Weltcuprennen statt. Der TV Unterlenningen zeigte sich mit seinen vielen Mitgliedern als perfekter Ausrichter des einzigen heuer in Deutschland stattfindenden Weltcups, sowie des am Samstag stattfindenden DIAC- bzw. Ba-Wü-Rennens. Von einer ca. zwei Meter hohen Rampe ging es für die Läufer auf die sehr selektive Strecke, die mit einigen Herausforderungen aufwartete. Nach einem sehr steilen, schmalen Anfangsstück ging es in eine Rechtskurve und schließlich war am Ende des Kurses noch eine 90-Grad-Kehre zu bewältigen. Somit gestaltete sich der erste Lauf am Samstag, vor allem für die jüngeren, unerfahreren Starter als sehr schwierig. Auch die Arracher Läufer waren an diesem Tag vom Pech verfolgt. Michaela Lohberger und Nina Heinrich brachten jeweils nur einen Durchgang fehlerfrei ins Ziel. Für Michaela reichte es in ihrer Klasse U16 trotzdem noch für Platz 4, da auch die anderen Läuferinnen bis auf die Siegerin alle nicht ohne Sturz oder Torfehler durchkamen. Florian Rabenbauer meisterte die „Schlüsselstelle“ in der oberen Kurve hervorragend, fädelte aber kurz vor dem Ziel ein und stürzte durchs Ziel. Somit konnte er den ersten Lauf nicht ordnungsgemäß beenden und startete im zweiten Durchgang zumindest als Vorläufer, um die Strecke für das wichtige Rennen am Sonntag nochmal zu testen.

Anscheinend war dies die richtige Entscheidung, denn für ihn lief es beim Weltcup sehr gut.  Obwohl der erste Lauf von den deutschen Nationaltrainern sehr schwierig gesteckt wurde und ca. 2/3 der Läufer hier scheiterten oder zumindest große Schwierigkeiten hatten, meisterte Florian Rabenbauer diesen problemlos. Auch im zweiten Lauf, der vom italienischen Trainer gesetzt wurde, konnte der erst 15-jährige Hohenwarther seine guten Trainingsleistungen bestätigen und schaffte einen tollen 11.Platz im Gesamtklassement aller gestarteten Männer sämtlicher Altersklassen. Michaela Lohberger konnte den ersten Durchgang mit vorsichtiger Fahrt fehlerfrei beenden, dafür erwischte es sie aber dann im zweiten Lauf mit einem Torfehler. Schließlich reichte es noch für Platz 18. Bei Nina Heinrich machte sich auf dieser schwierigen Strecke das fehlende Training bemerkbar. So musste sie sich im ersten Durchgang auch in die lange Liste der an der markanten Stelle Gescheiterten einreihen. Mit einer soliden Fahrt im zweiten Durchgang konnte sie sich schließlich noch auf Platz 26 platzieren.