Arracher Inliner bei Weltcup in Vysoka Pec / CZ und im bayerischen Gerlenhofen

Am Wochenende des 27/28.06 starteten die Rennläuferinnen Lena Koller und Angelina Meierhofer beim World Cup im tschechischen Vysoká Pec, der bekannt für seine anspruchsvolle Strecke ist. Bereits kurze Zeit nach dem Start macht die Straße eine Kehrtwende, die vielen jungen aber auch vielen erfahrenen Sportlern zum Verhängnis wird. Bei Temperaturen von bis zu 40 Grad im Schatten mussten die Athletinnen ihr Können unter extremen Bedingungen beweisen. Am Samstag stand der Riesenslalom auf dem Programm, bei dem sich beide für den zweiten Durchgang qualifizierten. Angelina Meierhofer erreichte Platz 30 bei den Damen und damit auch die World-Ranking-Punkteränge, was ihr einen wertvollen World Ranking Punkt einbrachte. Lena Koller belegte mit zwei soliden Läufen den 35. Platz aller gestarteter Sportlerinnen. Auch im Slalom zeigten die beiden Arracherinnen erneut ihr Können und qualifizierten sich mit den Plätzen 35 und 40 nach dem ersten Durchgang für das Finale. Im zweiten Lauf konnten sie ihre Leistungen nochmals bestätigen und ihre Platzierungen noch etwas verbessern. Am Ende belegte Angelina Meierhofer den 34. und Lena Koller den 38. Platz.

Nach dem erfolgreichen Weltcup-Wochenende in Tschechien ging es für fünf Starter des ASV Arrachs am vergangenen Wochenende nach Gerlenhofen bei Ulm. Dort standen ein anspruchsvoller Riesenslalom am Samstag sowie ein ebenso herausfordernder Slalom am Sonntag auf dem Programm.

Bereits vor dem Worldcup gingen Maximilian Meierhofer und Lena Hamann beim Falk-Teuber-Cup an den Start. Dieser zählt ebenfalls zur Rennserie des BIAC, zu dem auch das Arracher Heimrennen beispielsweise gehört. Gefahren wurde dabei auf derselben langen Strecke wie später die Weltelite. Maximilian zeigte von Beginn an eine beeindruckende Leistung und sicherte sich souverän den ersten Platz, Lena erreichte einen starken fünften Rang nach dem ersten Lauf. Im anschließenden Worldcup starteten außerdem Maximilians Geschwister Angelina und Korbinian Meierhofer sowie Lena Koller. Alle drei meisterten den ersten Lauf sicher. Für den Finaldurchgang reichte es jedoch leider knapp nicht für Lena Koller, Angelina Meierhofer und Worldcup-Debütant Korbinian Meierhofer. Sie durften dennoch im zweiten BIAC-Lauf weitere wichtige Wertungspunkte sammeln. Auch dort überzeugten die Athleten mit starken Leistungen. Maximilian gewann seine Klasse mit einem Vorsprung von mehr als 20 Sekunden. Lena Haman zeigte ebenfalls eine hervorragende Fahrt und musste sich lediglich einer Starterin aus Serbien geschlagen geben. Mit nur 0,03 Sekunden Rückstand konnte sie sich noch den hervorragenden 2 Platz sichern.

Am Sonntag wartete mit dem Slalom die nächste Herausforderung. Der Kurs mit mehr als 50 Toren verlangte den Sportlern höchste Konzentration, Fahrpräzision und Technik ab. Den Auftakt machten erneut Lena Hamann und Maximilian Meierhofer, bevor Korbinian Meierhofer bei seinem ersten Worldcup-Wochenende eine starke Leistung zeigte und sich nach dem ersten Lauf auf dem guten 35. Platz einreihte. Seine Schwester verpasste den Einzug in den Finallauf knapp um lediglich 0,2 Sekunden. Auch Lena Koller schied nach dem ersten Durchgang aus. Im Finale bewiesen die Athleten erneut ihr Können. Maximilian Meierhofer dominierte auch den Slalom und gewann seine Klasse mit einem beeindruckenden Vorsprung von 25 Sekunden. Lena Hamann fuhr auf einen hervorragenden dritten Platz. Korbinian Meierhofer fiel nach einem unglücklichen Fahrfehler im zweiten Lauf zwar noch auf Rang 38 zurück, sammelte bei seinem Worldcup-Debüt aber wertvolle Erfahrungen. Angelina Meierhofer und Lena Koller nutzten ihren zweiten Lauf außerhalb der Worldcup-Wertung, um ihr fahrerisches Können unter Beweis zu stellen, und wurden mit guten Laufzeiten belohnt.

Mit zahlreichen Spitzenplatzierungen, starken Leistungen und wichtigen Erfahrungen war das Worldcup-Wochenende in Gerlenhofen ein voller Erfolg für das gesamte Team.

 

Angelina und Lena beim Weltcup in der CZ